Sabine Schaurer-Haacke

Unsere Chorleiterin der SchmetterLinge-Chöre bringt für ihre Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen zwei Schlüsselqualifikationen mit: musikalische und pädagogische Kompetenz.

Seit ihrem 14. Lebensjahr engagierte sie sich ehrenamtlich als Gruppenleiterin in der evangelischen Jugendarbeit/CVJM ihrer Heimatgemeinde Ingenheim und leitete ab 1991 jahrelang Sommer-freizeiten des CVJM Pfalz. Nicht zuletzt durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit entschloss sie sich nach dem Abitur 1989 zu einer Ausbildung als Erzieherin und arbeitete in Einrichtungen in Mainz und Kirn. Neben ihrer Arbeit studierte sie ab 1999 Erziehungswissenschaften an der Fernuniversität Hagen. Nach dem Vordiplom kamen 2001 und 2003 ihre Töchter zur Welt und die Familie zog es zurück in die alte Heimat.

Der Musik war Sabine Schaurer-Haacke immer verbunden, lernte früh Flöte und Gitarre spielen, im Alter von 30 Jahren nahm sie Querflötenunterricht, mit 40 Jahren wagte sie sich ans Klavier, doch ihr liebstes Instrument war und ist die Gitarre.

Erst 2008 entschloss sie sich, in der Chorakademie der Pfalz einen Chorleiterlehrgang zu besuchen, nicht etwa in der Absicht, einen Chor zu gründen, sondern um sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Diesen Kurs schloss sie erfolgreich ab und entdeckte ihre Liebe zur Chorleitung.

2010 folgte die Gründung des Kinderchores „SchmetterLinge“ im MGV Eintracht Ingenheim. Aufgrund der stetig steigenden Anzahl der singenden Kinder und Jugendlichen gesellte sich 2013 der Jugendchor hinzu.

Von 2012 bis 2014 absolvierte sie die zweijährige Fortbildung „Singen mit Kindern“ im Rahmen eines Masterstudienganges an der Hochschule für Musik in Osnabrück, geleitet von Prof. Andreas Mohr, einem ausgewiesenen Experten für Kinderstimmbildung und Prof. Thomas Holland-Moritz. Weitere Dozenten waren die Professoren Michael Schmoll und Sascha Wienhausen sowie Dr. Manuela Widmer vom Mozarteum in Salzburg. Diese Weiterbildung schloss sie mit Bestnoten als Kinder- und Jugendchorleiterin sowie Kinderstimmbildnerin ab.

Seither hat sie bei verschiedenen namhaften Dozenten wie z.B. Friedhilde Trüün weitere Fortbildungen und Workshops besucht. Zuletzt nahm sie an einem Lehrgang an der Bundesakademie in Trossingen zum Thema „Complete Vocal Technique im Jugendchor“ mit den Dozentinnen Alexandra Ziegler und Anna Liebst teil.


Johannes Kalpers

erhielt seine erste musikalische Ausbildung von 1976-1985 bei den Limburger Domsingknaben. Von 1987 bis 1994 studierte er an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe zunächst Schulmusik, später Gesang bei Prof. Kern. Er besuchte Meisterkurse bei Nicolai Gedda, Hermann Prey, Werner Hollweg, Ernst Haefliger, Bernhard Adler und Elisabeth Schwarzkopf. Als Preisträger verschiedener Gesangswettbewerbe erhielt er außerdem die „Richard-Strauss-Plakette“, den Franz-Völker-Preis und war Stipendiat der „Richard Wagner Stiftung“.

Nach ersten Engagements an den Opernhäusern in Eisenach und Chemnitz, ging er als Ensemble-Mitglied an die Niedersächsische Staatsoper Hannover für Rollen des deutschen, lyrischen Tenorfachs. In der Spielzeit 2000/2001 gehörte er dem Ensemble der Wiener Volksoper an. Gastengagements führten ihn an das Nationaltheater Mannheim, das Staatstheater Wiesbaden, die Deutsche Oper am Rhein, die Theater Kassel und Erfurt sowie an die Staatsoperette Dresden.

Im Sommer 1999 debütierte Johannes Kalpers bei den Salzburger Festspielen. Oratorienaufführungen und Liederabende (u.a. im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins, in der Alten Oper Frankfurt, in der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus Berlin, im Herkulessaal München, in der Münchner Philharmonie, in der Kölner Philharmonie) sowie Schallplatten, Rundfunk- und Fernsehproduktionen bilden einen weiteren Schwerpunkt seiner Tätigkeit. Hier arbeitete er u.a. mit Nikolaus Harnoncourt, Christoph v. Dohnany, Achim Zimmermann, Georg Pretre, Prof. Hans-Martin Schneidt, Prof. Uwe Gronostay, Prof. Wolfgang Schäfer und Ennoch zu Guttenberg zusammen.
Von 2001-2006 war Johannes Kalpers Dozent für Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik in Frankfurt/Main.

Von 2002-2012 verband ihn ein Exklusiv-Schallplattenvertrag mit  dem Label Sony/ Ariola München.

Große Popularität erlangte der außergewöhnlich vielseitige Sänger durch seine Fernsehpräsenz in allen großen Unterhaltungsformaten des deutschen Fernsehens. Seit 2007 ist er darüber hinaus als Moderator und Präsentator der SWR SonntagsTour einem breiten Publikum bekannt geworden.

Seine tiefe Liebe gehört der klassischen Musik, vor allem den Werken von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Franz Schubert.

Nachdem Johannes Kalpers bereits als Domsingknabe im Alter von 15 Jahren eine Chorleiterausbildung im Bistum Limburg (als damals jüngster Teilnehmer) mit Bestnoten absolvierte und während seiner Schul- und Studienzeit diverse Amateurchöre leitete, ist er seit 2013 wieder mit großem Erfolg als Chorleiter tätig.
Derzeit leitet Johannes Kalpers drei Chorgruppen des MGV „Frohsinn“ Rödersheim im Kreis Rhein-Pfalz. Er betreut hier den Männer- und Frauenchor sowie den gemischten Chor „Voices“, der sich unter der Ägide von Johannes Kalpers erstmals den Titel Meisterchor im Chorverband Rheinland-Pfalz ersungen hat und mittlerweile mehrfacher 1. Preisträger in großen nationalen Amateurchorwettbewerben ist.
Im August 2018 hat Johannes Kalpers die Chorleitung des von Dr. Markus Detterbeck gegründeten Kammerchors „Vokalklang Bensheim“ übernommen.

Seit Januar 2019 ist er musikalischer Leiter des Gemischten Chors „Adhoc“ und des Männerchors im MGV Eintracht Ingenheim / Südpfalz.

  

Der Fachverband Deutscher Berufschorleiter (FDB) hat Johannes Kalpers aufgrund seiner Ausbildung und seines künstlerischen Werdegangs im August 2016 den Titel Musikdirektor verliehen.

Als gebürtiger und mit seiner Heimat verbundener Mensch freut ihn besonders, dass der verstorbene Landrat des Westerwaldkreises, Herr Peter Paul Weinert, ihn im Jahr 2006 zum „Botschafter des Westerwaldes“ ernannt hat. Der amtierende Landrat Achim Schwickert hat ihn 2016 für eine weitere Amtszeit als Botschafter seiner Westerwälder Heimat verpflichtet, obwohl Johannes Kalpers seinen Lebensmittelpunkt seit einigen Jahren in der Südpfalz hat.

Nach einem Fachwechsel ist Johannes Kalpers als Solist nun auch wieder in Oratorienaufführungen zu hören. So wird er u.a. im April 2019 den „Christus“ in der Bach`schen Matthäus-Passion unter Leitung seines Mentors aus Knabenchortagen, Prof. Mathias Breitschaft, in Koblenz singen.

Weitere Informationen zu Johannes Kalpers erhalten Sie unter www.johanneskalpers.de.

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